Fest in Gold 2018

 

Ordensverleihung von Fest in Gold 2018

Am 2 Februar wurden die diesjährigen Orden von Fest in Gold verliehen. Seit 60 Jahren werden jedes Jahr Orden von Kölner Junggoldschmieden gefertigt, die an prominente Kölner aus der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft verliehen werden, um Ihnen für Ihr Engagement für die Allgemeinheit zu danken.
Dieses Jahr wurden 23 Orden angefertigt, die die Lehrlinge in ca. 2-4 oder sogar 6 Wochen von Hand fertigen. So entstanden einzigartige Unikate.
Unter den Ordensträgern 2018 sind Henriette Recker, Christoph Kuckelkorn, Katrin Göring-Eckardt, Cat Balou, Uschi Brauchmann, das Kölner Dreigestirn und viele mehr!
Abgerundet wurde die Verleihung in der Kölner Handwerkskammer von dem Auftritt des Kölner Dreigestirns mit Prinz Michael II, Bauer Christoph und Jungfrau Emma.

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Schlagkräftiger Nachwuchs – 60 Jahre Fest in Gold e.V.

60 Jahre Fest in Gold e.V.

Dieses Jahr feiert Fest in Gold sein 60ig jähriges Bestehen. Der Verein hat sich die Förderung der Jung- Goldschmiede zur Aufgabe gemacht. Der jährlich stattfindende Wettbewerb bietet Lehrlingen die Möglichkeit sich im Entwurf und in Techniken zu versuchen, um Erfahrungen und Fähigkeiten neben dem Alltagsgeschäft zu sammeln. Die Orden (ca. 15-20 Stück pro Jahr) werden an bekannte Persönlichkeiten verliehen, die sich um die Förderung der Lehrlinge verdient gemacht haben.

 

Anlässlich des runden Jubiläums gibt es eine Sonderausstellung in der Kölner Handwerkskammer, die einige sehr interessante Exemplare aus der 60ig jährigen Geschichte des Wettbewerbs zeigt. Die Ausstellung wurde von Alfred Alt eröffnet. Er ist der einzige noch lebende Gründer, der 1948 den Ring der Junggoldschmiede mitgründete und die Karnevalssitzung Fest in Gold ins Leben rief. Fest in Gold wurde erst 1957 als Verein gegründet und eingetragen. Darüber hinaus ist eine bemerkenswerte Broschüre über Fest in Gold und die Orden entstanden, die bei der Ausstellung und den teilnehmenden Goldschmieden kostenlos erworben werden kann.

 

Fest in Gold e.V. sowie die Ausstellung werden von folgenden Institutionen unterstützt:

  • Handwerkskammer Köln
  • Kreissparkasse Köln
  • Signal Iduna Grupp
  • Festkomitee Kölner Karneval von 1823

Weitere Informationen und Anmeldung zum aktuellen Wettbewerb für 2018 finden Sie unter Fest in Gold e.V.

Eröffnungsfeier in Handwerkskammer zu Köln im September 2017

Eröffnung der Ausstellung durch Ingo Telkmann (Innungsmeister), Alfred Alt (Gründungsmitglied von Fest in Gold), Christop Kuckelkorn (Präsident vom Festkomitee Kölner Karneval 1823), Hans Peter Wollseifer (Präsident der Handwerkskammer zu Köln), Dr. Thomas Günther (Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Köln), Wolfgang Eckert (Direktor der Kreissparkasse Köln, Filiale am Neumarkt) Frank Bergemann ( Signal Iduna Versicherung, Gebietsdirektor Köln)

 

Jubiläumsbroschüre

Jubiläumsbroschüre

Abend der Ausstellungseröffnung

Eröffnungsfeier in Handwerkskammer zu Köln im September 2017

Jeschenke för Kölle uns Kulturkamelle

Jeschenke för Kölle uns Kulturkamelle

Orden von 1986

Orden von 1986

Orden von 1965

Orden von 1965

Beitrag in der Jubiläumsbroschüre von Christoph Kuckelkorn, Präsident Festkomitee Kölner Karneval 1823

Beitrag in der Jubiläumsbroschüre von Christoph Kuckelkorn, Präsident Festkomitee Kölner Karneval 1823

Orden von Ursula Palm von 1987

Orden von Ursula Palm von 1987

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Beitrag in der Jubiläumsbroschüre von Hans Peter Wollseifer, Präsident Handwerkskammer zu Köln

Besuch im Landtag NRW

Im März waren mehrere Obermeister und Stellvertreter der Goldschmiedeinnung NRW zu Besuch bei der CDU Landtagsfraktion, um das Positionspapier der CDU zu unterstützen, was die Wiedereinführung der Meisterpflicht in mehreren Berufen fordert. Diese Pflicht wurde 2004 in der so genannten Anlage B abgeschafft. Diese Anlage B ermöglichte die Ausübung auch ohne Meister oder adäquate Fachausbildung.

Im Rahmen dieses Besuchs im Landtag NRW gab es unter anderem ein Arbeitsgespräch mit Henning Rehbaum MdL und Obermeistern von verschiedenen Goldschmiedeinnungen aus NRW  über die Wiedereinführung der Meisterpflicht. Angeführt wurde die Gruppe vom Landesinnungsmeister Raphael Fischer. Von der Kölner Juwelier-, Gold- und Silberschmiedeinnung war der Obermeister Bernd Drösser und sein Stellvertreter Frank Wallraf vor Ort. Wir hoffen, auf eine positive Entwicklung im Hinblick auf die Wiedereinführung der Meisterpflicht, da sie einen Qualitätsstandard in Beruf und Ausbildung verspricht und hält.

Obermeister mehrere Gold- und Silberschmiedeinnungen NRW

Obermeister mehrere Gold- und Silberschmiedeinnungen NRW

Minister für Inneres und Kommunales Ralf Jäger spricht im Plenarsaal

Minister für Inneres und Kommunales Ralf Jäger spricht im Plenarsaal

Landtag NRW Arbeitsgespräch Meisterplicht Henning Rehbaum MdL Landesinnungsmeister Raphael Fischer

Henning Rehbaum MdL und Landesinnungsmeister Raphael Fischer

Landtag NRW Arbeitsgespräch Meisterplicht CDU Fraktionsaal

Blick auf den Rhein aus einem Sitzungsaal im Landtag NRW

Sieben Teilnehmer und noch mehr Gewinner

Seit dem 18. Juni ist es amtlich, wie die neue Pritsche für den Kölner Karnevalsprinzen aussehen wird. Zwei Entwürfe waren eingereicht zu dem Wettbewerb, den die Stadt in Verbindung mit der Juwelier-, Gold- und Silberschmiedeinnung ausgelobt hat. Insgesamt arbeiteten aber viel mehr als nur zwei kreative Köpfe daran.

Der SiegerEntwurf der neuen Pritsche

Der Siegerentwurf der neuen Pritsche

Frank Wallraf, der mit seinen Mitarbeitern einen klassischen Entwurf mit kreativen Neuerungen gestaltete und eine Gruppe aus sechs Gold- und Silberschmieden, die sich durch die Innung zusammengefunden hat, traten zu dem Wettbewerb an.

Jürgen Rothers, Verena Metzen und Dr. Patrick Adenauer (v.l.)

Jürgen Rothers, Verena Metzen und Dr. Patrick Adenauer (v.l.)

Unser Oberbürgermeister Jürgen Rothers und der Vorsitzende des großen Senats Dr. Patrick Adenauer, verkündeten die Juryentscheidung im Kölner Rathaus.

Frank Wallraf, Ingo Telkmann, Jutta Grote, Gisela Nicolaysen, Ullrike Ullmann, Micha Peteler (v.l.)

Frank Wallraf, Ingo Telkmann, Jutta Grote, Gisela Nicolaysen, Ullrike Ullmann, Micha Peteler (v.l.)

Zum Schluss freute sich die Gruppe der Innung, mit Ihrem zeitgenössischen Entwurf, der um eine Internetseite erweitert ist. Auf diese kann nun jeder Jeck zugreifen, durch den gut sichtbar angebrachten QR-Code, der Klang der zukünftigen Pritsche ist heute schon zu hören:  www.karneval-pritsche.koeln

Presseberichte

http://www.koelner-wochenspiegel.de/rag-kws/docs/1126689/stadt-koeln

http://www.express.de/koelner-karneval/koelner-karneval-video–so-sieht-die-neue-prinzen-pritsche-aus,4398498,30986988.html

http://www.koelntv.com/blog/nachrichten/so-sieht-die-neue-pritsche-vom-prinz-karneval-aus

http://www.report-k.de/Koeln/Karneval/Neue-Pritsche-fuer-Koelner-Prinz-Karneval-Siegerentwurf-vorgestellt-45543

http://www.karnevalzeitung.de/index.php/Koelner-Karneval/Session-2015/Neue-Pritsche-fuer-Prinz-Karneval-vorgestellt-Siegerentwurf-kommt-von-Gruppe-7232

Wettbewerb: Eine neue Pritsche für den Kölner Prinzen Karneval

Nun ist sie voll, die Pritsche des Prinzen. Holger I. ist der letzte Karnevalsregent, der das silberne Zeichen der Macht in der Hand hielt. Daher möchte die Stadt Köln für den nächsten Karnevalsprinz eine neue Pritsche anfertigen lassen und schreibt folgenden Wettbewerb aus:

Wettbewerb zur Herstellung einer Karnevalspritsche
für den Kölner Prinzen Karneval

Der Wettbewerb richtet sich an Gold- und Silberschmiedinnen- und schmiede, die in der Handwerksrolle der Handwerkskammer zu Köln eingetragen sind.

Es soll die silberne Karnevalspritsche und ein Transport- und Aufbewahrungsbehältnis für diese Pritsche entworfen  und hergestellt werden.

Alle weiteren Informationen zum Wettbewerb finden Sie in der Ausschreibung der Stadt Köln (PDF): Wettbewerbsausschreibung Karnevalspritsche

Beitrag in der Kölnischen Rundschau

Das Foto zeigt die alte „Pritsche“ die von dem Innungsmitglied Christian Heyden hergestellt wurde. Sie ist 20 Jahre alt und hat Ihren Dienst getan.

In Gedenken an Wilhelm Nagel

Wilhelm Nagel
* 29. Juli 1927 in Köln; † 30. März 2014 in Bonn

Am 30. März jährt sich zum ersten Mal der Todestag von Wilhelm Nagel. Da er durch sein Werk ein herausragender Vertreter unseres Handwerks ist, wollen wir an dieser Stelle an Ihn erinnern. Er hat bei den Menschen, die Ihm begegnet sind, einen zu tiefst würdevollen und sehr unaufdringlichen Eindruck hinterlassen.
In seiner Ausbildung führte Ihn sein Weg unter anderem an die Kölner Werkschulen, wo er unter anderem von Elisabeth Treskow unterrichtet wurde. Später gab auch Wilhelm Nagel sein Wissen und Können an junge Menschen an dieser Schule weiter.

Für alle jungen Goldschmiede, denen der Name hier zum ersten Mal über den Weg läuft, wollen wir an ein Werk von Ihm besonders erinnern, das vermutlich jeder Deutsche schon einmal gesehen hat, den DFB Pokal. Wir zollen daneben aber natürlich dem ganzen Werk Wilhelm Nagels großen Respekt.

Wikipedia über Wilhelm Nagel

Foto: Kölner Stadtanzeiger

Benefizaktion – Ein Herz zu Weihnachten

Die Goldschmiedeinnung Köln hat Kindern der Arche ermöglicht, ganz persönliche Weihnachtsgeschenke aus Silber anzufertigen.

Spenden allein ist nicht genug, dachte sich Goldschmiedemeisterin Jutte Grote. Ihr Atelier „Grote Contraste“ auf der Marienstraße in Köln-Ehrenfeld liegt nur wenige Straßen von der „Arche“ entfernt, einer Betreuungseinrichtung vom christlichen Kinder- und Jugendwerk. Viele der Kinder kennt sie vom Sehen, ist selbst längst keine Fremde mehr in der Einrichtung. Kinder zwischen sechs und zwölf Jahre bekommen in der Arche kostenloses Mitagessen, Hausaufgabenhilfe und können ihre Freizeit dort verbringen.
Jutta Grote wollte für einige dieser Kinder kurz vor Weihnachten etwas Besonderes organisieren: Sie sollten die Möglichkeit bekommen, unter Anleitung Schmuckstücke für sich oder als Geschenke anzufertigen. Schnell hatte die Lehrlingswartin auch die Goldschmiedeinnung Köln von der Idee begeistert. Die Innung stiftete Material und teilweise auch Werkzeug, aus den Mitgliedsbetrieben kamen freiwillige Helfer, die den Kindern zur Seite standen. Das Riemerschmid-Berufskolleg schließlich stellte Werkräume zur Verfügung. An zwei Terminen konnten sich einmal sechs und einmal acht Kinder an silbernen Anhängern für eine Kette versuchen.

„Wir waren sofort begeistert von der Idee“, schwärmt Bernd Drösser, Obermeister der Goldschmiedeinnung Köln. „Vielleicht springt sogar Nachwuchs für uns raus.“ Eines der Mädchen habe es sogar gleich beim ersten Versuch geschafft, mit dem großen Hammer einen Kreisel aus einer Silberplatte auszuschlagen, freut sich Drösser. Goldschmiedearbeit sei eben auch Knochenarbeit.

Den ganzen Artikel aus dem Deutschen Handwerksblatt lesen sie hier (PDF).

Foto: Udo Gottschalk

Lossprechung 2013

Die Lossprechung der Auszubildenden des Gold- und Silberschmiede Handwerks, wurde zum 100jährigem Bestehen der Innung im Hansesaal des historischen Rathauses in Köln vollzogen. Oberbürgermeister Jürgen Rothers sprach den frisch ernannten Gesellinnen und Gesellen seine Glückwünsche aus und hob die Lossprechungsfeier als „schöne Tradition und zugleich eine beeindruckende Demonstration unseres Handwerks“ hervor.

Die Zeremonie folgte einem Ritual, in Anlehnung an die Sage von „Jason und dem goldenen Vlies“. Die vier Auszubildenden wurden auf einem Schemel kniend und einem aufgelegtem Schaffell auf der Schulter, von Ehrenobermeister Hans-Jürgen Alius mit einem Ringriegel in den Gesellenstand erhoben. Wir gratulieren den Goldschmiedegesellinnen Christine Boll, Lena Fries, und Zari Schmidt sowie dem Goldschmiedegesellen David Böhm.

Geehrt wurde auch Wilhelm Nagel. Der Schöpfer des Deutschen Fußballpokals von 1964 ist schon 60 Jahre als Goldschmiedemeister in Köln tätig; in Anerkennung seiner Leistungen verlieh ihm Obermeister Bernd Drösser erstmalig das neu aufgelegte Sigillum der Innung in Platin. Es ist einer mittelalterlichen Abbildung des Verbundbriefes von 1396 entlehnt, in dem die  22 Kölner Gaffeln die Ablösung der Patrizierherrschafft besiegelten. Geschmückt wird es mit dem lateinischen Spruch „Sigillum fraternitatis aurifabrorum colonien“ („Siegel der Brüderlichkeit derer, die in Köln goldschmieden“). Die Auszeichnung soll nur zu besonderen Anlässen vergeben werden.